Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Zwey und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 347 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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347 LS *XO LS fälligkeit heute; unterstütze uns mit der Rechten deiner Gerechtigkeit heute." — Auf alle diese Wünsche antwortet die Gemeine sedesmahl. „Amen!" - Man betet darnach noch einige andere kurze Gebete. Jngl. das Radistchzgebet; »nit welchem das Mußav Schmoneh Esreh» Zcbee beschlossen wird. — Hierauf folgt das En Lklodenu (s. 2. B. S. 98.) Fenier das Oienug bec, (s. r.V. S. 228.) Endlich das Radistd Josem (s. i. V. S. 299.) — Und wenn dieses alles vorbey, so wird endlich diese gottesdienstliche Feyerlichkeit, welche gemeiniglich von Frühmorgens, bis Mittags gedauert hat, mit denr Gebete: „Der lebendige Gott müsse verherrlicht, und geprießen werden rc. (s. i. B. S. 79.) gänzlich beschlossen, - An einigest Orken hat man die Gewohnheit, stach geendigten Gottesdienste, wieder dreyßig »nah; hinter einander zu blasen. Und dieses geschiehet wie sie sagen: svwll Nk, '72 Rede Lcarwef ec Haßdtm, das heißt so viel, um den Satan vollends recht verwirrt zu machen, Hingegen glauben andere, daß ey schon mit dem ersten mahl Blasen genug sey. Jeder gehet nun, wenn die öffentliche Andacht zu Ende, heim, isset und trinket, und ist lustig und guter Dinge. — Der Wunsch, oder das Complimenk welches sie einander an diesem Tage machen, ist nicht wie Tages vorher; „Daß du mögest zum guten Jahre angeschrieben werden:" Sondern einer spricht zu dem andern: „Gut fll'