Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Neunzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 294 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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. LA sx» LA dieses von dem Skammworke Barst, welches entzweyschneiden, oder ausrotten heißet,, hertzommt, so sagen ße däbey: „Laß es dir gefallen, haß die Feinde Israels ausgerottet werden." — Was dritte Gerichte heißet dip'y'O Silks, ein gewiß Kraut das bey uns Mangold heißt. Das Wort kommt von dem chaldäischen Worte d^l<rck herd. i. wegschaffen. Und deswegen heißt es hier, in ihrem Gebet: „Laß es dir ge-. Wen, daß unsre Feinde weggefchaft werden. — Das vierte Gerichte wird Bare, d. i. ein Kürbiß genennet. Sie leiten es von dem Worte Barah zerreißen her, und beten dabey: „Das Urtheil unsers Gerichtes soll zerrissen, und unsers Verdienstes vor deinem Angesichte gedacht werden. Das fünfte Gerücht heißt Te»nara, das sind Datteln. Dieses kommt von hem Worte OVN Taman» her; welches unter andern auch so viel heißt, als gänzlich alle werden. Daher nehmen sie Gelegenheit zu beten: „Unsre Feinde sollen gänzlich alle werden. — Das sechste Gerichte'sind Granatäpfel; und dabey sagen sie: . „Unsre gliten Werke, und Verdienste sollen sich vermehren , so, wie die Kerne des Granatapfels. — Das siebende sind Fische. Hiervon werdet» zwo Ursachen angegeben. Die eine ist, weil sich die Fische stark vermehren; und so 'kann auch bey diesem Gerichte eben der nur vorhergehende Wunsch wiederholet werden. Die andere Ursache ist die- ' se, daß, so wie die Fische keine Augenlieder haben, und daher ihre Augen beständig offen sind, so auch das