Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Neunzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 293 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LU öx» LU rhZ lassen. Alsdenn nehmen sie die zwey weisen Vrode, eben wie am Sabbath, und machen das gewöhnliche Mmrze darüber, (s. i. B. S. 34 ) — Sodann haben sie noch eine besondere Gewohnheit, daß jeder einen süßen Apfel noch vor der Mahlzeit genießet, lind damit derselbe recht süße seynmöge, so tauchen sie ihn in Honig, dä denn ein-jeglicher Key dem Genuß, den gehörigen Segen darzu spricht: »„Gelobet - der du die Frucht des Baumes geschaffen Haft. — Und ferner: „Cs sey wohlgefällig vor dir, 0 Iehovah, unser Gott, und Gott unserer Väter, daß dieses angehende Jahr bey uns sin gutes, und süßes Jahr werde. Man hat zu dieser Mahlzeit einige Gerichts mehr als sonst gewöhnlich verordnet, davon die hebräischen Benennungen ihnen Anlaß geben, sich selbst noch mehr Gutes, ihren Feinden aber Böses an zu wünschen. So findet man z. E. im Tract. Srach ChajiM §;8z. folgende Speisen dieser Art angezeiget. Erstlich br^ll Ruwia, welches durch das Wort Tritatt erkläret wird. Es ist dieß aber ein uns unbekanntes Kraut; und es bedienen sich daher unsre Juden an dessen Stelle des Fenchels. .Da nun aber das Wort Ruwia seinem Ursprünge nach, von dem Stamm Worte 211 oder 221 Rof, oder Rawof, d. i. vervielfältigen, abzuleite» ist, sd nehmen sie daraus Gelegenheit zu beten: „Laß es dir Wohlgefallen; daß sich unser Verdienst vermehre." — Das andre Gerichte, heißet D12 Rpaki, Knoblauch. Da Tz die-