Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Siebzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 262 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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r6r OXD LS Bäume ihren Saft wieder empfahen sollen. —- Antonius Margarithn, S. 41. setzet hinzu: Es^folle cs nur jenrand verstichen, und ohngefähr acht oder zehn Tage vorher einen Apfel, oder Birne aufschneidcn, (welches ich selbst oft gekhan) und sehen, wie. die Körner in dieser Frucht liegen würden; nach diesen! Tage solle er wieder dergleichen thun, so würde er bemerken, daß sich die Kerner ganz umgewand haben, und nicht mehr so, wie in der vorigen liegen würden. — Aus dieser Ilrsach halten die Juden noch heutiges Tages, wie wir an seinem Orte hören werden, eir! kleines Fest/daran sie sich absonderlich befleißigen, allerhand gute Baumfrüchte zu essen. Es ist demnach der erste Tag des Monaths Tifchri das würkliche neue Jahr der jetzigen Juden. Es wird dasselbe für eines der vornehmsten, und wichtigsten Feste, welche Gott verordnet, gehalten, und zwey Tage mit großer Devotion, und besonder!! Gebrauchen gefeyert.' Sie nennen dieses Fest mwn Rosch HasHona, ob es gleich von Gott einen andern Namen, nemlich ^21 Sichren Teruah d. i. ein Gedächtiriß des.Blasens erhalten, wie es z. Mos. 23. v. 24. heißt. „Der erste Tag des siebenden Monden soll euch ein Sabbath seyn, ein Gedachtniß des Blasens." — Daraus ist also zu ersehen, daß dieser Tag ein doppelter Festtag gewesen, eimnahl, wegen des Neumondes, und hernach, weil an diesem Tage ein besonderes Bla-