Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Eilftes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 166 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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M LS GX» LS gemacht hatte, und der noch darzu sehr harte Befehle" wieder sie ausgehen lassen. Nun waren nach einiger Zeit, zu diesen Juden noch zween Brüder, Namens Joseph und Benjamin, und mit ihnen, ihres Vaters Bruders Sohn, welcher Samuel geheissen, selbst von Jerusalem gekommen, hätten in den Tagen ihrer Trübsal zu Gott um Hülfe geschrieen, gefastet, und sich mit Säcken bekleidet. EiNs jeder von diesen habe ein Stück an diesem Gebet gemacht; woraufdenn Gott auch ihr Gebet erhöret, ihiren geholfen, und diesen ihren Feind mit einem schmerzhaften Tode belegt. Es hätten darauf diese drey Männer diese Geschichte an allen jüdischen Orten, bekannt gemacht, mit llebersendung gedächten Gebets, und dabey verordnet, daß Dasselbe alle Montage und Donnerstage, öffentlich, und zwar mit großer Andacht, stehend hergesaget werden sollte. . Wir können hierbey, da wir uns einmahl mit den Vorzügen dieser beyden Tage beschäftigen, nicht unbemerkt lassen, daß die Rabbinen allezeit nach dem Lauberhütten- und Osterfeste 3. Fastage auf eben diese Tage angeordnet haben, welche sie das Fasten Scheni wachmischt Schenr nennen, d. i. das Hasten am Montage und Donnerstage, und noch den darauf folgenden Montag, als den 2ten;ten und wieder den 2ten Tag der neuen Woche. Den« trieben dieser Ordnung erfolget dieses Fasten; und fängt sich das erstere gemeiniglich nach den 17km