Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Eilftes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 165 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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ZtzH.OXO LÄ r6x Hakten die Weißen (d. i. die Sitten und Gesetze) Israels. — Es sey der wohlgefällige Wille Unsers himmlischen Vaters, uns bald gute Bothschaft hören zu lassen, und uns Verjagte aus alle« vier Enden der Erden zu sammlen." — Zuletzt beten sie eben diejenigen Gebeter vollendsaus, die wir am Fceytqge schon beschrieben haben. Wir setzen hier nur noch, die Anmerkung hinzu, daß das von uns zuvor beschriebene Vehr» Rachmni Geber Heyden Huden in gross» Ansehen stehe, weil sie einmüthig davor halten, daß es von den angesehensten Männern gemacht sey. Antonius LNargaritha sagt hiervon, in seinem jüdischen Glauben r bey der Vertreibung der Juden autz Jerusalem habe Trtlis Vespgsinnus befohlen, man solle drey Schisse voll Juden nehnien, selbige ohne Steuermann und ohne Ruder aufs Meer fahren lassen. Nachdem nun solches geschehen ', sey ein Sturm gekymmen, und habe die Gchiffe hin und Her an drey verschiedene Länder getrieben. Das eine sey an die Küsten von Lorenda, (welches vermuthlich die Levante seyn soll, gekynimen;) das andere nach Ärlado (d. f Arelata, Frankreich:) und das dritte an das Land Burleli: (vermuthlich Portugal!:) Diejenigen Juden, die in das lezterd Land gekommen, wären von der Hörigkeit gar wohl empfangen worden; man hätte ihnen Felder, und Weingärten geschenkt, so daß sie eine lange Zeit daselbst gewöhnet, bis der Herr desselben Landes gestorben. Nach dessen Tode sey ein anderer aufgestanden, der alles verdorben, was der vorige gut L 3 -es