Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Sechstes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 96 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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96 LL SXG nähme; und verlanget, daß man sich von aller Arbeit, Fasten, und Traurigkeit enthalten, und denselben mit Essen und Trinken, und andern erlaubten Vergnügungen, aber auch fürnehmlich mit Beten, Loben und Danken zubringen solle. — Der sechste iriiTQV IILN Schimmern Schab bschoßei, ist mit dem vorigen fast gleiches Inn- Halts; er verspricht die gewisse Erlösung, wofern nur der Sabbath recht heilig gehalten würde. Er ist von einem gewissen Salomon anfgeseßetworden. — Der Siebende: dr-ls? Veror Iickra handelt von der Freyhe-t dieses Tages, die für alle gehöre. Man bittet darinnen, Gott möchte sich doch ihrer erbarmen, ihre Feinde tilgen, und ihnen das erwartete Heil senden. Der Verfasset desselben nennet sich Dimasch. — Der achte, welchen R. Samuel gemacht hat, und sich anhebt: Gchabbes Hajom Ladonai, zeiget gleichfalls, daß man sich am Sabbarh aller Arbeiten entschlagsn, und mit Essen und Trinken, und andern Ergöhlichkeiten belustigen solle. Er befiehlt, die drey iabbathlich verordneten Mahlzeiten, genau zu beobachten. - Auf diesen folget der Gesang i"p Isa Rrbbonallam(s. 2. B. S. zy) und dann noch ein anderer sve En Leiohenu genannt. Diesen wollen wir, um uchern Lesern zugleich auch einen Begriff von den Jüdischen Melodien beyzubringen, mit den darzu gehörigen Noten im künftigen Stücke ganz einrücken.