Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Viertes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 58 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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>8 OXO HK Die Buchstaben müssen in gehöriger Weits von einander abstehe», nicht so enge, daß ein Buchstabe den andern berühre, und nicht so weit, daß dazwischen noch' ein anderer gesetzt werden könne. Die Worte aber müssen dagegen so weit von einander seyn, daß zwischen einen jeglichen noch ein Buchstabe; und di» Zeilen so, daß zwischen denselben noch eine stehen könne, Wo in den gedruckten Bibeln die Abtheilungen durch v bezeichnet sind, da lassen sie in der Gesetzrolle einen Raum von drey Buchstaben; wo sie aber durch den Buchstaben s bezeichnet sind, da bleibet Raum von 9, Buchstaben. *) Wo sich ein ganzes mosaisches Buch endiget, da lassen sis einen Raum von vier Linien. Die Gesänge, wel- , 2. B- M,; s. und e. B- Mos. zr. Vorkommen, müssen .ordentlich, nach Art der Verse gestellek werden. Der Schreiber soll insbesondere den Namen Gottes auf das sorgfältigste, und netteste, mit der grösten Ehrerbietung, auszudrücken suchen. Daher muß er darauf sehen, daß die Feder nicht zu viel eingekunket ist, damit nicht etwa in diesen heiligen Namen, ein Fleck komme. Indem er ihn schreibt soll er an die Majestät Gottes ehrerbie- - rig *) Einige unterscheiden diese Abschnitte also: Sie lassen in beyden Fällen einen Raum von y. Buchstaben. nur fangen sie den Abschnitt welcher mit F bezeichnet ist, und Gtumah heisset, in eben der?ei!e wieder an, wo Raum gelassen worden; da hingegen der Abschnitt, der durch S bemerket ist, . und den man pesuchah nennet) mit einer neuen Zeile angefangen stird) '