Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Drittes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 45 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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LL E 4L so darf er doch nicht saften, und dieses darum, damit ihm der Ban! Holum, ds i. der Herr der Träume (hierdurch verstehen sie den Engel, welcher den Menschen nach ihrer Meynung die Träume eingiebt,) künftig Ruhe lazje.—. Da sonft an den gemeinen Wochentagen den Juden oblieget sehr früh, und wenigstens mit Tages Anbruch aufzustehen, so ist.chnen dagegen am Sabbaih vergönnet, etwas länger zu schlafen: Denn sie glauben, daß dieses mit zu den sabbakhlichen Vergnügungen gehöre. Diese längere Sabbarhsruhe, wird aus 4 B. MoH>28, v. 4 -.9. bewiesen, «llwo von den täglichen Morgenopfern geredet wird. Sie sagen wenn es daselbst heiße im 4. Vers, Baboker, d. i. frühe, so werde dadurch angezeiger, daß inan an denen Wochentagen sehr früh zum Opfer aufstehen müsse. Weil aber v. 9. stehe ll^Wkl ubejom Haschabbes, d. i. am Sabbakhtage, so wolle die Schrift hierdurch ünzeigen,, daß am Sabbath nicht eher hatte geopfert werden dürfen, als bis es Heller Tag gewesen. Noch einen andern Beweiß ziehen sie aus dem Worte N-w Schaböes selbst. Denn sie machen aus den Buchstaben desselben, nach dem Noraricon, drey Worte Schinna beschabbes tm'nug, das heißt: Der Schlaf am Sabbath ist ein Vergnügen. Hat