Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Drittes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 36 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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z6 AS OXS UnddaesEsaia? 8, r z. heisset: „Du sollt dm Sabbath heissen, Oneg, d. i. eine Wollust, ein VerZttügen; so nehmen sie daraus Gelegenheit demjenigen, der, ob er es gleich im Vermögen hat, dennoch sich am Sabbarh nicht gütlich thut, zu bedrohen, daß sich bey ihm das Wörtchen Oneg, in plega, d. i. eine Plage, verkehren würbe. Es muß daher jeder sehr darauf sehen, daß es bey den drey Sabbath Mahlzeiten an Wein, Fleisch, und Fisch nicht fehle. Man soll auch gute, und wohlschmeckende Früchte, auch allerhand wohlriechende Sachen auf die Tafel stellen. Bey dem allen aber nicht bloß auf seine Sättigung und Ergötzung, sondern darauf sehen, daß es zur Ehre des Sabbaths und um Gott dadurch zu loben geschehe. Dabey soll auch der Armen und Dürftigen nicht vergessen werden; sondern es ist vielmehr verordnet, sich darum langer, als sonst bey Tische aufzuhalten, damit die ArMen Zeit gewinnen können, die übrig bleibenden Speisen abzuholen. So bald man sich gesättiget, so muß etwas aus dem Gesetze hergesaget; und alsdenn die dazu verordneten Sabbathgesänge mit Freudigkeit des Herzens und in angenehmen MeloSken abgesungeh werden. —. Es sind aber dieser Gesänge eine so gewaltige Menge, auf jede sabbathliche Mahlzeit geordnet, daß wir ohnmöglich unsre 2eser Mit der Mittheilung 'aller dieser Formeln belästigen könne». Es mag genung seyn, aus jedweden nur , . einen