Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Drittes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 34 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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S4 LK GX» LU heiligen Versammlungen, (d. i. den übrigen Festen) ein Denkmahl des Ausganges aus Egypten, Du hast uns erwehlet, und hast uns geheiliget mehr als alle Völker. Deinen heiligen Sabbath hast du uns aus Liebe und Wohlgefälligkeit zum Erbe Hinterlasten. Gelobet seyst du, Jehovah, der -u den-Sabbath heiligest." Ist dieß solchergestalt ausgebeket, so trinket er nun von dem Wein, und läßt alSdenn den Becher um den Tisch herum gehen; da denn ein jeder gleichfalls ein Schluck daraus thut. — Der Haußvater wäscht sodünn die Hände, spricht noch ein chaldäisches Gebet, und nimmt die obere Serviette von demBirchas oder ^chabbesbroden hinweg. Hierauf legt er die Hände auf beyde Brode, jedoch, ohne eins davon anzuschneidenwie sonst in der Woche geschicht; und in dieser Stellung spricht er das ordentliche kNauzegebet, (s. S- 282.) Nach dessen Endigung schneidet er einem jeden eine ziemliche Portion von dem untersten Brode ab, welches an andern Feyertagen, und an den übrigen beyden Sabbaths Mahlzeiten von dem obersten Brode geschehen muß. Und damit endiget sich derben ihnen so heilig gehaltene Gebrauch des Lio dusch. Daß sie aber das Brdd am Sabbath, und Feyertagen unter währenden Ridduschgebet zugedeckt halten , geschiehst zwoer wichtiger Ursachen wegen. Erstlich, Mischum