Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Erstes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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6 TA MG h. i. , O! ich bitte, du wollest durch Macht de« Grösse deiner Rechten, auflösen das Bündel; nimm an das flehendljche Gehet deines Volkes, Verehr rungswürdiger, erhöhe uns, und reinige uns. O Held, bewahre die, welche deine Einheit suchest, als einen Augapfel, segne sie, mache sie rein, durch Heine erbarmende und gerechte Wohlthätigkeit, bleibe stetig ihr Vergelter. Mächtiger! Heil» ger! leite deme Gemeine durch deine große Güte; Du Einiger! gieb deinem Volk, durch das Am deuken deiner Heiligkeit, Hoheit, nimm an unser Gebet, erhöre unser Schreyen, der dü das Verborgene weißt.'« Nach diesem beten sie das 111 ns*? Lechs haudi. Dieses sind die beyden Anfangsworte dieses Gebets. Weil nun mit diesem Gesänge der Sabhath erst recht eigentlich bewillkommek wird, so pflegt derselbe von den Vorsänger, der auch an solchen Orten wo viel Juden wohnen, durch Mustek, und noch andere Sänger, unterstützet wird, mit vielen Trillern, nach ihrer Weise auf das zierlichste abgesungen zu werden. V-obey denn die ganze Gemeinde stehend, mit besonderer Andacht sachte nachkrillerk. -- Es kautet derselbe also: »Gehe mein Freund der fi'12 Aallah, d. i. der Braut entgegen, denn wir wollen den Sabbath empfangen. Gehe mein Freund rc. Der große einige Gott, hat uns durch einen einzigen Ausspruch, zwey Worte nehmlich "»2l1 iivV *) schsmsp rpesschov *) Da 2. B. Mos. sy, 8. das Wort 1121 So- . chor, d. t. gedenk«, und j. B. Mos. 5, Zs. bey Er»