Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Fünf und zwanzigtes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 397 (sequence 420)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LS *x* Z97 Kaisers Heraclius im Jahr Christi 6z4. Syrien und das gelobte Landein, und Machten dainit der römischen Herrschaft im Orient gänzlich ein Ende. Und so hat denn der Saracenische.Ochse, das Römische Wasser im gelobten Lande ausgesoffe». Im achten Abschnitt kommt ein Schocher oder. Schlachter juniVvl schein, derjenenOchsen geschlachtet. Unbdieftr soll die christlichen Fürsten bezeichnen, welche das Saraceuische Reich, und Herrschaft im gelobten Lande, bestritten. Denn durch diese ward den Saracenen das gelobte Land wieder abgenvmmen, nachdem ih« re Herrschaft bis zum Ende des eilftcn Jahrhunderts, und also an die fünfhundert Jahr gedauert hatte. Der neunte Absatz, lasset einen Engel -es Todes auftreten, das ist nemlich der Türke, der die Herrschaft der Franken, als der vorher bezeichnet«« Christen, wieder verdrungen. Denn ohngefahr am Ende des drcyzehnten Jahrhunderts, nahinen die Türken den Franken noch die letzte Festung im gelobten Lande, Ptolomais, hinweg, und massacrirtcn die Christen, die darinnen waren. Ja es konnten die Christen sich nach der Zeit, vom gelobten Lande nicht wieder Meister machen, ob sie gleich eine Armee nach der" ander» hineinschickten. Alle ihre großen Heere, viel tausend Menschen,-wurden von dem Türken, als dem rechten Würgengel, zu Grunde gerichtet Es sind also die neun Sinnbilder des gedachten Liedes hauptsächlich nur auf die Schicksale des gelobten Landes eingerichtet, und haben die Absicht zu zeigen, daß obgleich dasselbe durch Gottes Verhangniß selbst von so vielen Völkern von Zeit zu Zeit überwältiget, und immer von einein nach dem andern beherrschet worden; daß dennoch Gott, diese unrechtmäßigen Besitzer immer wieder vertreiben, und ihrer Herrschaft bald ein Ende machen lassen. Daher sie, die Juden, sich denn die gewisse Hofnung machen, daß auch endlich der Türke durch Gottes Gewalt werde hinausgesaget, und sie wieder hinein gesetzet werden. Dieses ist es, worauf der zehnte Absatz «bzielek. Nenllich,Gott wer-