Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Vier und zwanzigtes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 375 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LA - , > Z75 und essen, dabey aber sprechen soll: „^27- *—7?N2 wlpv'? d. i. Zum Andenken des Tempels, (das soll so viel heissen: Um der Gewohnheit zu folgen, die im Tempel Mich war;) soll man es machen, wiees Hillel gemacht hat. Denn zu der Zeit, da der Tempel noch stund, mahm Hillel ungesäuerte Kuchen, und bittre Krauter, legte es zusammen, und aß beydes also mit einander, nach der Vorschrift Gottes 2 Buch Mos. 12, v. 8. „Sie sollen es essen, nebst ungesäuerten Kuchen, und bittern Krautern. —> Im Grundtexke steht das Wort Al, und hieraus schließen sie. daß eins auf das andere geleget werden müsse, indem sie es essen. Das eilfte, und zwölfte Wort SchülHnn Vrech, das heißt, der Tisch soll bereitet feyn; deutet darauf, daß es nun Zeit sey, die eigentliche Mahlzeit zu halten. Dem zufolge werden also nunmehr die Speißen würklich aufge- . tragen, die sie mit allen nur möglichen Appetit zu verzehren verbunden sind. Es falle dabey nur blos der Braten weg. Denn Gebräteltes an diesem Abend zu essen ist ausdrücklich untersaget. Einige haben die Gewohnheit erst gekochte Eyer, zu essen, ehe sie noch andere Speisten zu sich nehmen. Denn diese Eyer sind bey ihnen, wie wir schon oben erwähnet, ein Zeichen des Träurens. Weil mm aber, wie sie sagen, in jedem Jahre, das Fastsn wegen der Zerstöhrung Jerusalems, Aa z auf