Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Drey und zwanzigtes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 363 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LL GA* LK r6z Esau habe nachmals den Berg Seir zur Wohnung erhalten; Jacob aber, und seine Söhne hätten nach Egnpten wandern müssen. —. Vey dieser- Stelle loben und danken sie Gott zugleich, daß er dem Abraham, ihrem Vater bey dem Bunde den er mit ihm damals aufgerichtet, so herrliche Verheißungen gegeben, die sich auch bis auf seine Nachkommen ausbreiteten. — , Wenn sie bis hieher gekommen, so bedecken sie nunmehr den bisher offen gelegenen Mitzvakuehen, und ein jeder ergreift seinen vor ihm stehenden Becher, hebt ihn in die Höhe, und spricht: , Diese i Versicherung) ists, welche sowohl für unsere Vater, als auch für uns ein wahrer Schutz gewesen ist. Denn nicht etwa nur eilt Feind allein hat sich wider uns aufgemacht, uns zu verderben; sondern in allen Zeiten, und von Geschlecht zu Geschlecht sind solche gewesen, die uns haben gänzlich unterdrücken wollen; Aber der Heilige Hochgelobte hat uns aus ihren Händen errettet." — Nunmehr stellen sie den Becher wieder hin, und der Kuchen bleibtzugedecket.— Daß sie aber allemahl den Kuchen zudecken, wenn sie den Becher mit Wein in die Hand nehmen, und aufhe- Len, geschieht deswegen, damit es nicht scheine als ob es eine Art der Verachtung gegen dasBrod sey, daß sie den Wein nur aufheben, und das Brod nicht. — Nun geht die Erzehlung wieder fort: „Gehe hin, und lerne, heißt es, was Laban der Syrer unserm Vater Jacob thun wollte. Ein Pha-