Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Achtzehntes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 287 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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HS OXG HS 28? reitet; Aber es konnte doch gegessen werden. Und wenn auch gleich selbst unter den Essenden, noch einige einzelne Unreine befindlich waren, so konnte es doch untermengt von Allen gemeinschaftlich genossen werden. Allein, im Fass daß der wenigste Theil unrein war, so assen Nur die Reinen ihr Passah , wie es sich gehörte; die Unreinen aber »misten warten, bis auf den folgenden Monath Isar, in welchem, (wie wir bald hören werden,) ein zweytes Passah für solche Personen gefeyert wurde. Ueber diese Reinigkeik oder Llnreinigkeik wurde nun von den Priestern das Urtheil gefallet, ehe noch der erste Haufe hineinging, in den Vorhof des Tempels. Solche Unreine, die langer als auf einen Tag unrein waren, als Aussätzige, Saamenflüßige, Weiber die ihre Krankheit hatten, und dergleichen mehrere , (davon der Talmuds Tract. Pesachin, S. 9z. Eol. ein Verzeichniß giebet,) waren gänzlich von dem Essen des Osterlammes ausgeschlossen. Fremdlinge des Thors, wie man sie nennet, Miethlinge, und Tagelöhner, die nicht beschnitten, waren ebenfalls schlechterdings davon ausgeschlossen. Doch war diesen erlaubt von de»» ungesäuerten Brode, und von den bittern Kräutern etwas zu genießen. Die Fremdlinge aber, die sich hatten beschneiden lassen, und deswegen Fremdlinge der Gerechtigkeit hießen, nicht weniger die gekauften und beschnittenen Knechte, musten nachdem göttlichen Befehl 2.B.Mos. 21,