Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Achtzehntes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 275 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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ES «75 hen aber waren, so viele Haußvater konnten auch «uf einmahl ihre Lämmer schlachten. Sobald nun eines von diesen Lämmern geschlachtet war, und man das Blut davon, hatte ablaufen lassen, so nahm solches der Haußvater, und hing es an einen der zu diesem Ende daselbst eingeschlagenen Hacken, die sowohl an den Wänden, als auch an den Säulen, befindlich waren; und wenn gar kein Raum mehr da zu finden war, so hiengen selbige fie an die Hacken, die in den Mauren des Vorhofes änzutreffen waren, War aber auch hier kein Platz mehradrig, so nahm man eins Hon den dünnen glatt geschälten Stäbchen, die tn dem Vorhofe, nahe bey diesem Schlachtorte, zu dem Ende schon parat lagen, und steckte es dem Lamme durch die Hinterbeine, dehnete dasselbe damit aus einander, und nün legre es der Haußvater mit dem einem Ende auf seine, und mit dem ändern Ende auf die Schulter seines Mitgesellen. Hierauf zog er dem LamMe die Haut ab, schnitte den Bauch auf, nahm das Fett, fammt dem was darzu gehörte, heraus, riß den Schwanz ab, und gab dieses sodann den Priestern, die es so fort mit den gewöhnlichen Ceremonien, weiter, der Reihe nach, fortgaben, und es so zum Altar brachten, einsalzten, und dann auf dem großen Feuerhaufen des Altars warfen. Der Haußvater wickelte darauf sein Lamm in das Fell, nahm es mit sich, in seiNQuarkier, und da gab er das Fell seinem Wirthk S 2 Wenn