Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Siebzehntes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 271 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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OX» LA -7t man, daß es gleichsam in drey Abtheilungen des Volks, habe müssen geschlachtet werden, .obgleich die Anzahl der Anwesenden so beschaffen gewesess ivare, daß es füglich auf einmahl hätte geschehen können." lKo bald der erste Trupp in den Vorhof ein< getreten war-so wurden die Thüren desselben verschlossen, und alsdenn dreymahl mit Hörnern-und Trompeten geblasen/ Die Priestbr stunden in einer gewisse!, Orbnuug und langen Reihe von den» SchlachtplaHs an, um der»'Altar her, bis an dis SüdwestEe derselben. Sie hatten güldene-und silberueBecken in deuHänden,welche unten zugespitzet waren, damit sie solche nicht hinweg setzen konnten. und das Blut nichtdurch dergleichen Aust, fchubgerinnen möchte. Die eine Reihe der Priester halte lauter güldene, und die andere lauter silberne Becken, die sie auch durchaus nicht verwechseln durften. Es gab hierauf ein Haußväker - öder der Abgeordnete eines solchen, sein,Osterlamm hin; Und: sagte dabey dem Priester, wie stark seine Gesellschaft sey, die er zur Aufzehrung dieses Dammes, zusammen gebeten. DeNn es mußte allezeit zu einem 2a»mi eine gewisse bestimmte Anzahl Menschen, doch Niemahls über zwanzig, und nicht unter zehen bestellet senn,von denen das 2amm gänzlich konnte aufgegessen werden. Nunmehro schlachtete der Hausvater das 2amm, sedochohne vorher die Hände auf das Haupt desselben zu legen, als welches weder bey diesem, noch bep dem Zehend-