Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Siebzehntes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 266 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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M LS GXG LS Vorhofes-wnrden mit schönen bunten Tapeten behängen, und zwar, in den spätem Zeiten, mit denenjenigen, welche ehedem zwischen dem Heiligen, und Allerheiligsten gehangerr hatten. Nunmehr nahm jeder sein Lamm, oder im Nothfall, ein junges Aiegenböcklein, welches er entweder vom Markte gekaufet, oder selbst schon gehabt hatte, und brachte es auf seinen Achseln zum Tempel. Die Priester besichtigten dasselbe, lind daraufwurdeesgeschlachketundzugenchtek. Denn außer dem Vorhoft des Heiligthunis, dupfte das Osterlamm nirgends geschlachtet werden. LNnjmcmides schreibt davon in seinem ersten Tractak von Schlachtung des Osterlammes, iry i.Cap. §. 8. also: „Das Passah hat man ehemals nicht eher im Vorhofe des Tempels, geschlachtet, als andere heilige Opfer pflegten geschlachtet zu werden. Denn auch zu der Zeit, da es dem Volke Israel noch gestattet war, auf den Höhen zu opfern, auch da schlachtete man das Passah auf keiner fremden, odpr ftlbst erwählten Höhe. Wer es an einem solchen Orte opferte, her wurde gegeißelt. Denn es wird 5. B. Mos. 16, v.?. gesaget; „Du kannst das Passah nicht schlachten, in irgend einem deiner Thored. s. an irgend einem Orte,,wo du wohnest, außer dem Ork der Stiftshütte. —- Und hierinnen stimmen aste Juden überein. Die eigentliche Zeit, wenn das Osterlamm im Vorhofe des Tempels geschlachtet werden mußte, wird in der Schrift, durch das Ben