Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Zwölftes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 185 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LS GX» LS 185 gen, weil es sich zu Zeiten zuträgt, daß die Israeliten bey ihrem ^auberhüttenfeste, ebenfalls grosse Hitze auszustehen haben, welche ihnen sehr beschwerlich zu fallen pfleget. Allein gleichwohl ist ja denen, welchen es gar zu beschwerlich fallen sollte, in der Lauberhükte zu sitzen, auch dießfalls Freyheit gegönnet? Darauf wird geantwortet: Es könne zwar seyn, daß einer davon frey sey, aber er dürfe die ^auberhütte doch nicht zertreten, und beschimpfen? Wenn mm Gott dieses sehen werde, so werde er sie verlachen; 'wie es Psalm 2, 4' heisse: „Aber der im Himmel wohnet, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. — R. Jsaac setzt die Anmerkung hinzu: Gott lache sonst Niemahlen, als nur an selbigen Tage. Dieß mag genting seyn von Sem Jüdischen Lauherhötrenftste. -*> Aus eben diesen Monath Tischri, in welchen das zuletzt beschriebene Fest gehöret, müssen wir noch zweyer andern besondern Fasttage gedenken, welche die frömmern Inden in demselben Wonach zu feyern pflegen. Der erste fällt auf den fünften Tag des Tischri, als an welchen Tage der berühmte R. Akiva soll seyn gefangen, und zwanzig Israeliten getödtet worden. Der zweyte Fasttag ist der siebende dieses Monats; denn an diesemTage soll denen Israeliten in der Wüsten, wegen ihrer Ver- M; sündi-