Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Zehntes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 153 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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.l OXG r;z und vön deinem ganzen Volke Israel alle schwere, und böse Rathschlüße abwenden und wegwerfen. Laß deinen Schatten (der uns decke,) nicht von uns weichen, sondern breite über uns aus die Hütte deines Friedens, um deines heiligen, und großen Namens in'Ntt willen. Verschiebe unser Ende , und vergieb uns unsre Sünde, Ungerechtigkeit, und Uebertretung, und nimm unser Gebet an, mit Barmherzigkeit, und Wohlgefallen. Amen!" Die fernere Zubereitung zu dem bevorstehenden Tage bestehet nun weiter darinnen, daß ein jeder, jung und alt, für sich einen Strauß von Weydenzweigen zurecht machet. Darzu nehmen einige drey, einige fünf, und noch andere sieben Stängel. Sie binden auch noch an den Palmzweig wieder andere frische Weydenzwcige. Und diese Weydensträußer erhalten bey ihnen den Namen Hofchainoß. — Daß sie aber an diesem Tage dergleichen Weydensträußer bey ihren Gebet in die Hände nehmen, geschieht, nach ihren Vorgeben darum, weil Gott an diesem Tage fest stelle, wie viel Regen, Wasser, und andere Feuchtigkeit die Welt das kommende Jahr haben solle. Da nun ihre Sträußer von Bachweyden genommen werden, so glauben sie dadurch ein schickliches Bild erwählet zu haben, von ihren Verlangen, daß Gott dießfals zu einem gnädigen Entschluß möchte bewogen werden. Denn Bachweyden sind dem Wasser nahe. — Am jicbendeu Tage, welcher der eigentlich sogenannte HoOckiimRabbaTag ist,gehen sie früher, K 5 als