Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Achtes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 125 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2577043-2577044-9903379--1035-2577671- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
WWW LA »X» LA r-5- und daß du uns, o Jehovah! in Liebe, gewiße bestimmte Zeiten zur Freude, und Feste zur Frölich- Leit gegeben hast; nemlich den Tag diesesLauberhüttenfestes, der eine Zeit unsrer Freude ist, und an welchem eine heilige Vorlesung, zum Andenken -es Ausganges aus Egypten von uns gehalten wird. Denn uns hast du erwählet, und geheiliget, mehr, als alle andere Völker. Du hast uns -ie Feste deiner Heiligkeit in Freude, und Wonne eigen gemachet. Gelobet seyst du Jehovah, der du Israel, und diese Zeiten heiligest. (Ist der 14. Tag des Monaths Trsthri eben ein Freytag, so werden die zum Sabbath gehörigen Sprüche, und einzelne Worte in dieses AidOusthgebet hier, und da mit eingeschaltet, s. 2. B. S. z z.) Gelobet seyst du Jehovah, unser Gott, König der Welt, daß du uns mit deinen Geboten geheiliget, und uns befohlen hast, in Liesen Hütten zu sitzen. Gelobet seyst - - daß du uns lebendig, und aufrecht erhalten, und daß du uns diese Zeit hast Erreichen lassen." — Geschiehst es etwa, daß diese erste Festnacht am Ausgange eines Sabbarhs einfället, so muß der Haußherr noch, ehe er die bey- Len letzten Segenssprüche hersaget, das so genannte Havdolah, oder Msonderunqsaebet dazwischen beten. Man sehe im 2. B. S. i?6. i37. Alle diese Segenssprüche nun muß der Jude so viel möglich in einer angenehmen Melodie absingen. Indem er die Worte spricht: „der dir uns befohlen hast, in Hütten zu sitzen:« soll er be-.