Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Achtes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 118 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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i-Y LA *XG LA Hierüber macht das BuchLehillath SKls- M», S. 90, Col. z. folgende Anylerkting. Etliche heißt es, sagen, man solle nicht mehr als zwecn Wey denstengel nehmen. Denn sonst übertrete man ejnmahl das Geboth NsDIki *7? D.rl. Thostph, d. j. du sollt nichts hiNM thun; Andern theils wäre der Weydenbaum, ein Bild der Gottlosen, daher sollte man tzon demselben wenig nehmen, — Diese Vergleichung treibt der Verfasser dieses Buchs noch weiter, Daß Estrog/ öder der Litronapfel, sagt er, ist eine Frucht, die neben ihren guten Ansehen auch zugleich wohl riechet; und darinnen ist er ein Bilh solcher Gerechten, die zugleich haben, d. i. die in der Religion erfahren sind, und auch gute Werke ausüben. An dem Palmzwejge wachsen zwar Früchte, aber solche hie keinen Geruch haben; und die«, sen sind also solche lleuc? zu vergleichen, die zwar gelehrt, aber nicht fromm sind, und keine guten Werke ausüben, Der Myrtenbaum riechet sehr gut, es wachsen aber kein? Früchte daran; und darum sind ihm solche Zerrte ähnlich die zwar fromm, aber nicht gelehrt find. Der Weydenbaum hingegen hat weder Frumt noch Geruch, und darum ist er ein Bild der Gottlosen, die weder im Gesetz erfahren, noch auch in guten Werken geübt sind, Hat man Nun die Myrten- und Weydenzweige so zubereitet, wie sie seyn sollen, so befestiget man den Myrtenzweig zur rechten, und den Wey« denbu,ch zur linken Seite des Palmzweiges, Mit drey