Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Drittes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 36 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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ZS . LS *x» LS wa, Josephs Sohn, diese Sache dadurch zweifelhaft machek, daß es daselbst heißet: Erinnere dich festen, (nemlich dessen was vorher gegangen mar;) damit du nicht irrest, in Absicht der Geschichte von den zehn Geköderten. Denn aus den stehentlichen Gebet, (d. i. eben dasjenige der sogenannten Glichest davon, wir hier redeten;) welches in den kNachsor, (d. i. das festtägliche Gebetbuch,) aufgezeichnet ist, scheinet es, als wenn der Rabbi Aktiva, mir dem Rabbi Simeon, dem Sohn Gamaliels in einer Zeit gelebet hatte. Es ist aber nicht also. Denn Rabbi Simeon ist geködket worden, am Tage der Zerstörung Jerusalems; RabbiAkiwa aber, fast sechszig Jahr nach ihm; und die, fünf letztern noch später, nemlich drey und siebenziz Jahr nach der Zerstörung des Tempels, zur Zeit da die Stadt Becher eingenommen worden. Eben so zweifelt auch der Verfasser dieses Buchs S. 2Z, ob Rabbi Chanina ein Sohn Chachinai, mit zu diesen zehn Getödteten gezehlet werden dürfte. So ungewiß und nichtig ist die Erzehlung. Der Jude geht nun nach Verrichtung dieser ' stehentlichen Gebete, an dem Tage der Vorbereitung auf das Versöhnfest, wieder aus der Synagoge heraus, l lnd dann eilet er sogleich nach Hause, um einen gewissen Gebrauch, welchen sie (>-n"T2) Ravporeß Umschlagen, nennen, zu beobachten. — Es kann eben nicht sehr zur Empfehlung der Wichtigkeit dieses Gebrauchs dienen, daß er in dem Tract. Orach Lhajim, §.605. zruv