Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Sechs und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 412 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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4^ -W«» M ' liGHöst eingetreken siyn, vder nicht- und dieses ist das Bett Hnfthmysches,) darf man nicht mehr hie Lichte« selbst Schänden. Es ist aber er-» laubt, NMKeikhMh Men MHKk qnzünden zu lassen." "' / - M'Gä-b»ch''«üMH einkritk/ so eilt der Jude wieder nach her Synagoge; die Frau aber heckt zu Häufe den Tisch mit einem reinen und weißen-Tuche,' und setzt alles darauf, was zNx Mahlzeit gehöret, damit die Königin (Io nennen sie den Sabbath) alles herrlich und wohl zubereitet, antreffen möge. Sie legt alsdann von den oben erwähnten weißen Broden zwey auf de» Tisch, und deckt selbige Mit einer Serviette zu. Hiervon merket Bodenschntz im 2. Th S. 14z. folgendes an: „Die mit einer Serviette zugedeckten zwey Brode, sollen das Manna , welches unten und oben mit Thau bedeckt gewesen, vorstellen." Das weisse Tuch muß also den Thau, und die Brode das Manna andeuten. > Die Frau, wenn sie nun zuförderst ihre Sabbaths-Kleidung angeleget, und die Hände gewa- ' scheu hat, stellet hierauf wenigstens zwey Lichter auf den Tisch, welche sauber seyn, und Helle brennen müssen, so daß man den ganzen Abend des Sabbaths über, dieselben nicht zuputzennöthigHabe: - Es haben aber die Juden änitzt meistentheils Leuchter voN Messing, und wie Lampen gestaltet, mit vier, ' sechs, oder auchacht Röhren, welchtz sie mitStricken,