Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Fünf und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 389 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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sx» M ungleichen etwas weniges aus dev Otmara, ferner einige Zeilen aus dem Cabbalistischen Bache 'Jczirah, und endlich auch aus dem Gohat: hinzu. — Wer am Freytage nicht soviel Zeit Übrch hatte, dieses alles herzusagen; ist doch schuldig am Sabbath, Morgens vor den Essen, oder doch wes nigstens vor den« Vespergebet, dasselbe nachzühvlev; nur spricht er alsdenn an statt des 9;. den 92. Psalm. — llnter dieser Verrichtung, soll der Jude mit Niemanden reden, weil dieselbe M eine sehr heilige und Verdienstvolle Handlung gehalten wird. Hierauf leget er seine säbbathkicheN Kleider an, und spricht: „Siehe ich bekleide Mich mit den Schabbas Kleidern, zur Ehre des Sabbaths der Königin." Nachdem er sich völlig bekleidet, so wäschst er seine Hände wieder, und spricht daza die Worte Esaiä 5 4,17. "Aller Zeug, der wieder dich zubereitet wird, rc. Ist dieses geschehen, so wird es für ein sehr gutes Werk gehalten, daß man die Speisten, so auf den Sabbath zubereitet worden, koste, damit, wenn an denselben noch etwas fehlen sollte, es noch beyzeiten verbessert werden könne. Sodaml erwartet man ganz ruhig die Zeit, da der Sabbath eigentlich angehet, denselben mit Freude und Vergnügen zu empfangen.—Einige Haben noch in Gewohnheit, ehe der Sabbath angeht, das hohe Lied Salomonis zu überlesen. Das Essen, welches auf den würklichen Sabbathtag zübereittt wird, MW, weil sie den Sad- - B 9 bath