Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Vier und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 370 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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3> ' , köstlichen Speisen zu verherrlichen ausgenommen, den die Noch gar zu plötzlich über den Halß gekommen, und der sich also nicht sogleich zu helfen gewußt» In ihrer Sprache heißt dieß: nmni i^> , Von einem solchen haben sie dieses Sprüchwortr '71N nwU tll'-Q'y d. i. mache deinen Sabbach zum Wochentage (nehmlich in Absicht deines Essens und Trinkens.) d. i: Behilf dich zur Noch lieber Mit einer geringen Speise und hüte dich nur, daß dü nicht anderer Leute Gnade leben dürfest. Hmäöuch Ä.eh>iÜath Schlanch heißt esS. 37: »Es saget Ribbi: Der MeNsch sdll am Freys tag Hey Zeiten besorgt seyn, für alles, was zum Sabhath gehöret. Es ist gut, daß matt die Speisen, die auf den Sabbach btrjehret werden sollen, am Freykage erstlich einkaufe, sind nicht am Dons nerstage; es sey denn, daß man glaubte, es würde am Freytag nichts zu bekommen seyn. Bey allen, was der Jude zu diesem Zwecke kauftsoll er laut sprechen: Dieses kaufe ich 7OW leköwed Gchabbas matchepa, v i. zur lEhre des Sabbaths, der Königin (der Tage)." , - > ' ' Die Gelehrten dürfen am Freytage weniger im Gesetz studiren, als an andern Tagen, damit auch sie selbst die Zurüstungen des Sabbaths gehörig beobachten können. Denn man findet im Talmud, daß auch die größten und vornehmsten Weifen die Bedürfnisse des Sabbaths selbst besorget