Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Drey und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 362 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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-6ß- KM' «W KM wie sie sagen, der Geruch und Dampf von einem in den andern gezogen. '7 Wollten wir hier alle von diesen Arten der- Speißen ausgezeichnete Subtilitäten hersetzen, so würdm wir damit allein viele Bogen Unfällen köN? nen. Voritzo haben wir nur das nöthigste heraus gezogen; und versichern unsere Leser, daß dio Juden diese Regeln aufdasallersorgfaltigstebeobachten. Daher auch die Allerärmften zweyerley Geschirr, zu diesem Gebrauch in ihren Häusern halten müssen, llnd damit sie selbige nicht verwechseln, so pflegen sie auf diejenigen, woraufmM etwas einzeichnen kann, als Zinn, Kupfer, Meßing,' Holzrc. und die sie zum Fleisch brauchenwoklech das Wort Bosar, d. u Hlesfch zu setzend Hingegen auf das, was zum Milchspeißen geiraucht wird, das Wort , Lholef, d. i. Milch. Das töpferne Geschirr aber wird dadurch unterschieden , daß dem, welches allein zu Milch- und Butterspeisen bestimmt ist, drey Kerben eingefeilet werden. Einige Juden, bedienen sich dieser drey Kerben oder Einschnitte, überhaupt dießfalls bey allen Gefäßen, zum Unterscheidungszeichen. In. Lirchnexs 'Mischen Lereinoniel heißt es dahepS. s r.!>>Siemacheu zumllnterschiedderandern Geschirre, an die Milchtöpfe und Schüsseln, rc. Kerblein oder Ringe, und meynen, es hätte ihnen solches Ijai gelehret, der zu seinem Sohn David gesagt, i . B. Sam. l 7, 18. Nimm diese zehm frische Käsern . Im