Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Drey und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 355 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LS OXO LS Zsdieser Welt, der Herr dieses Brodes; Er giebk Speiße allem Fleische, denn in Ewigkeit wahret feine Güte. Ich bin jung gewesen, und alt worden, und habe nie den Gerechten, oder seinen Saamen, der Brod juchet, verlassen gesehen. Gelobet sey Gottder uns Essen und Trinken bescheret!'* Was den Ort anlanget, an welchem die Danksagung muß verrichtet werden; so iss es schlechterdings nöthig, ebendenselben zu behalten, wo die Mahlzeit eingenommen worden; und wenn jemand von seinem Orte ohne die Danksagung zu sprechen schon weggegangen wäre, so ist er schuldig, wieder dahin sich zurück zu begeben. Doch . halten andere davor, wenn man die Danksagung schon würklich, wo anders gesprochen, so habe man damit seiner Schuldigkeit ein Gnüge gethan. -- Buxrsrf setzet S. z 02. *) noch folgendes hinzu: „Die Kabbalisten 'V2N) schreiben: welche nicht beten an den Ort, wo sie gegessen habendieselben kommen zu keinen ehrlichen Begräbnis In ihrer Sprache heiße es: Sie kommen nicht zur Rebura , d. i. sie werden nicht begraben, sondern werden eines unnatürlichen Todes sterben; als sie werden gehenkt, geköpft, ersäufet rc. werden. Man erzehlet deswegen: Es sey einsmahls geschehen, daß ein gewisser frommer, gottesfürchtiger Jude, mit einigen andern auf freyem Felde gegessen, und die Danksagung Z 2 . zu *) im lat. pag. 265.