Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Drey und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 354 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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854 tzA' *XO LL > > Wenn er an einem Feyertage oder Neumonden das Gebet Iaile, vejowe vergessen hätte , so spricht er, wenn er sich zur gehörigen Zeit, wie oben gemeldet, erinnert hak, am Feyertage: „Gelobet seyst du Jehovah unser Gott, König der Welt, welcher seinem Volke Israel güte Tage; zur Freude und Wonne gegeben hat; Den Tag des Festes - - Gelobet seyst du Jehovah, der du Israel, und diese festgesetzten Zeiten heiligest." Am Neumonden aber lautet es so: ,;Gelobet rc. welcher seinem Volke Israel den Neumond zum Gedächtniß gegeben hat." Jedoch hat er am Neumonden, und am ipivn Chol Hammoed, das sind die nicht so heiligen Tage eines Festes, nicht nöthig die Danksagung von forn wieder anzufangen, wie am Sabbakh oderFeyertagen. Wenn dieses geschiehet, daß die Danksagung von forne wieder angefangen werden muß, so spricht sie jeder.vor sich: Ist aber einer sehr eilig, so daß er in Sorgen steht, er werde die ganze Danksaguttg Nicht Mit der gehörigen Andacht beten können, absonderlich das Gesinde; so ist hierzu eine kurze Formel, zuM Benschen verordnet, welche wir aber, weil sie nur ein Auszug aus der größer« ist, hier anzuführen ersparen können« Ein jeder Jude, ohne Unterschied, äuch die Weibespersonen, ja so gar die Kinder sind schuldig die Danksagung zü sprechen; für die kleinern ist ein besonderes kurzes Gebet angevrdnet, welches also lautet: „Gelobet sey der barmherzige König dieser