Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Zwey und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 347 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LS »X» LS ' 34? Seinigen gegessen, und durch feine Güte sind wir erhalten worden." Die andern antworten hierauf, und er selbst sagt es wieder mit: „Gelobet sey unser Gott rc. gelobet sey er, und gelobet sey sein Name." — Wenn «einer allein speiset, so läßt er den Becher auf dem Tische stehen, und fängt sogleich die Danksagung, ohne die vorher erwähnte Worte,an. Das Danksagungsgebet selbst lautet also: „Gelobet-sey Jehovah, unser Gott, ein König der Welt, der die ganze Welt speiset mit seinem Gute, und das aus lauter Gnade und Barmherzigkeit, er ists, der allem Fleische Brodt giebt, denn seine Gnade währet in Ewigkeit. Wie er uns durch seine große Güte niemals etwas hat mangeln lassen, so wird er uns, um seines großen Namens willen, auch in Ewigkeit nichts mangeln lassen. Denn er ist der starke Gott, der da alles erhalt, sich allen gütig erweiset, und Speiste allen seinen Creaturen, die er geschaffen, bereitet. Gelobet seyst dg Jehovah, her du /alles speisest! Jehovvh unser Gott, wir wollen dir danken, daß du unfern Vätern ein sehr fürrrefliches Land hast erben lassen, und daß du uns, o Jehovah, aus Aegypten herausgeführek, und uns aus den Diensthause befreyet hast; daß du uns mit deinem Bunde, an unfern Fleische bezeichnet, daß du uns dein Gesetz gelehret, und deine Geboche hast wissen lassen, daß du uns mit Leben und Gesundheit begnadigest, und uns täglich, zu Mr Zeit und Stunde