Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Achtzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 284 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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-84 M GXG7LK aus zehen Wörtern, lind darum sollen sie sich dabei) auch noch überdieß solcher Verse der heil.Schrift erinnern, welche vom Brode handeln, und gleichfalls nach Pein Grundtexre, nur aus zehen Wörtern bestehen, als: Ps. 104,14. §)u lassest Gras wachsen vor das Vieh, und Saat zu Mutz dem Menschen, daß du Brod aus der Erden bringest. Ps. 14;, r5. Aller Augen warten auf dich , und du ziehest, ihnen ihre Speise zu seiner Zeit. 5. B. Mos. 8, 8- Ein Land, da Waizen, Gersten , Wejnstöcke, Feigenbäume und Granatapfel innen wachsen, ein Land, da Oelbäume und Honig innen wachset; und i. B. Mos. 27, 28. Gott gebe dir vom Thau des Himmels und von der Fettigkeit her Erden, und Korn und Weins die Fülle. ' Wenn er den Namen Iehovah ausspricht, soll er das Brod in die Höhe heben: zwischen den Wörtern Lechen», di. Brod, und fv, Min, d. i. aus, muß er ein wenig innen halten, damit man Pen Puchstaben Mein in beydeN Worten genau unterscheiden könne, welcher, wenn sie geschwind hinter einander gesprochen werden, leicht das eine mal perschlucket wird. Nicht weniger, soll er den Buchstaben He von dem Worte Haorey, d. i. Erde, recht deutlich aussprechen, -ls worunter ein Geheimniß liegen soll. Wenn er Pen Segensspruch nun vollendet hat, so bricht er das angeschnittene Stück ab , schneidet für sich ein Stückgen davon, dunket es dreymal in das