Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Siebzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 270 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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»6, LU *x* LU fey, uck die Danksagung darüber zu sprecheni-ch die Mahlzeit zu segnen. Wo Vieh im Hause istda muß die Frau, ehe man sich zu Tische setzet/ vor besten Futter sorgen, wie Rabbi Juda im Tr. Gittim lehret : »Es stehet geschrieben B. Mos., 15. »Ich will deinem Viehe Gras gtzben/äuf deinem Felde, und du wirstesten und satt werden:": Allhier nennt die Schrift das Vieh zuerst - daß man sich zusörderst über selbiges erbarmen soll; alsdenn bekommt einem das Essen wohl und man Wich satt. *) . >' . V "r Was die eigentliche Zeit des Mittags Essen anbetrift, so ist im Talmud, Tract. Gchadbes die Anordnung gemacht, daß man, wenn es 5. Stunden Tag gewesen, und also ohngefähr um n. Uhr das Mittagsmahl einnehmen solh. Wartet man länger, so glauben sie, es könnten Nchtkich Krankheiten davon entstehen-und denMenD werde schwach; denn der Leib begehre natürliches Meise um diese Zeit feine Nahrung; bekomme es diese nicht, so zehre er gleichsam von sich selbst/ wie der Bär im Winter von seinen Tatzen. Im Schälchan Avuch Tr. Orach Chasim wird die Mittagö-Mahlzejt in der vierten Stunde, angesetzet, ein Gelehrter aber, der in seinem Studiren begriffen ist, wartet bis zur sechsten, aber länger nicht. Ehe *) Bnxtvrf Cap. 6. S r6ö. XI. xLg.rzz.