Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Sechzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 256 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2577043-2577047-9903309--0296-2577355- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
xz6 - OX» glaubt, so soll er obigen Vers nur in seine Gedanken fassen. Denn der Satan mit seinem Heer kommt, und will den Menschen irre machen, damit sein Gebet nicht soll erhöret werden. Darum haben wir auch das rechte Hülfsmittel dargegen verordnet." Ferner schreibt dieses angezeig- ,te Buch: „Es ist eine große Sachs-unter dem Gebete zu weinen; denn die Thräncn'zerreißen das gefaltete Urrheil, und wenn gleich npch so viel stlnglück.Äersthn, den Betenden, (verhängt wäre.',' .Der Sohar schreibt : „Wer also weinet, daß er -fast die Lippen nicht bewegen kann, dasselbe Ges bet heißt ein vollkommenes Gebet, und wird gewiß bey Gott angenehm seyn, und nicht unerhörek bleiben. Wer nun in seinen Tchinnos, d. i. flehendlichen Bitten, oder wrddiri, d. i. Sündenbekenntnis weinet, der soll .sich mit. Len Thränendie Stirne, und .die ßache;Hand abwaschen, weil auf diesen Oertern die Sünden, der Manschen.aufgezMchnes stehen, welche hierdurch ausgelöscht-werden» , HM