Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Funfzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 232 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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SZ2 OXO Eisenmenger zeiget hier noch mehrere Stellen an, wo die Juden in ihren Gebeten Christum Hervel nennen,: die wir aber bey einer andern Gelegenheit nachholen wollen. Er erkläret sodenn das Wort: Verick. „Verick - saget er, bedeutet nach ihrer schon „mehr gedachten Labbalistischen Art „Gamnacria, d. i. Geometrle, den Namen Jeschu, d. i. Jsesus; weil diese zwey Wörter, einerlei) Zahl, nämlich zi6 ausmachen." Dieser Schriftsteller führet noch weit mehrere unverwerflich wahrhafte Stellen jüdischer Schriften, und besonders eine Erklärung aus einer geschriebenen Auslegung über den Machsor, und Glichos, (Dieses sind Namen einiger jüdischen Gebetbücher, welche sich in der Bibliothek zu Nürnberg befinden.) über die Worte -Hervel, Verick, um zu beweisen, daß diese Lästerung auf Christum gerichtet sey. Aber wir wollen lieber diese, und mehrere andere Stellen, aus denen wir sie mehr als zu sehr ihrer Tücke überführen könnten, zu Vermeidung mancherley Aergernisses unterdrücken, davon ihnen bereits von andern Schriftstellern genug vor Augen geleget worden. Daß die Juden unter den Worten Hervel, Verick, unfern allertheuresten Heiland verstehen, bezeugen nicht nur einige bekehrte Juden, als Friedrich Samuel Brennen in seinem abgestreiften jüdischen Schlangenbalg, Dieterich Schwabe im jüdischen