Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Eilftes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 171 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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WAD LA d. i. dtt, beligt sich der Jude nochmals mit dem Haupte, und dehnt alle Röhren des Rückgrats aus einander; er soll zugleich denken, wie er die Seele zur Weisheit ziehen möge. Sagt der Vorsänger Jsthovah, richten sich alle wieder auf, weil es in der Schrift heißt: Iehovah richtet die Gebückten auf; hier muß der Jude nach den kabbalistischen Erklärungen bedacht seyn, den Jichud Hakadnion, (slvipN liw) d. i. den Einigen, welcher vor allen ist, mit erhabenem Verstände (n^) anzukleiden: Wenn er diesen erhabenen Verstaub erreicht; darf er ihn mit den Namen Hgveijah nennen, welcher eine Versetzung der Buchstaben von Jehovas) ist. Er fangt an vor ihm zu beten, und sucht die Ehre seiner Seele zur Middas Hachesed, (ivllN Nlv) d. i. Gnade des höchsten Wesens zu bringen, durch den sehnsuchtsvollen Wunsch, daß er tüchtig und würdig seyn möge, seine Seele zu den Vätern gusstiessen zu lassen. Man siehet leicht, daß sich diese wunderlichen Vorstellungen blos auf die kabbalistischen Erklärungen der zehn Herrlichkeiten Gottes gründen, welche bey den Juden Gephiroth heissen; Unter denselben befinden sich die Rrone, die Weisheit, der erhabene Verstand, und die Gna,