Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Eilftes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 162 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2577043-2577047-9903304--0197-2577261- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
IÜ2 LS EX-W LS rück, und dann wieder drey Schritte vorwärts, weil Mose, ehe er sein Gebet angefangen, ^Lurch drey Mcchizos, (mL^Nv) d. i. Aufenthalte oder Mauren, habe dringen müssen, nämlich durch die Finsternis, die Wolke, und den Nebel. Eben deswegen müssen die Juden auch beym Schlüsse dieses Gebets nochmals drey Schritte zurück gehen. Ein jeder muß dieses Gebet hindurch die Füsse genau zusammenschliessen, als wenn es ein Fuß wäre: So gleichet er den Engeln, von welchen es Ezech. r, 7 heißt: und ihrFuß ist ein gerader Fuß, im Hebräischen: d. i. eben, gerade, woraus das Marteh Moscheh einen kabbalistischen Beweis herleitet: „Dieses Wort, sagt der Verfasser des gedachten „Buchs, enthält einerley Buchstaben mit dem „Worte d. i. Gesang, und kömmt auch in der Zahl mit dem Worte N^L7> d. i. Gebet, „über- „Es müsse uns doch deine Gnade trösten; Ja „erhöre du uns, ehe wir zu dir rufen, wie das „Wort der Schrift sagt: und ehe sie noch rufen, „will ich antworten; ich will hören, wenn sie „noch reden. Denn du bist der Jehovah; du „erhörest zur Zeit der Trübsal; du befreiest und «errettest aus aller Noch und Bedrückung; Gelobet styst du Jehovah! zur Zeit der Noch er- >,hörest du.«