Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Neuntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 135 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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22 GXO 'Z5 „Tag und Nacht mit der Thorah,(d. i. Gesetz) „beschäftigen; allein, es bleibt uns nur keine Feit „darzu übrig. Hierauf habe ihnen Gott geant- „wortet: Wenn sie nur das Gebot der Denk« „Zettel beobachten wollten, werde es vor ihm so „viel gelten, als wenn sie sich Tag und Nacht mit „dem Gesetz beschäftiget hätten." Ja, im Talmud verheißen die Rabbinen „allen ein langes „Leben, die dieses Gebot heilig beobachteü, und „kein unnützes Geschwätz dabey VorbringenSie öfnen ihnen die sicherste Hofnung zum ewigen Leben; und R. Abba, Abbins Sohn, sagt, „die „Hölle habe keine Gewalt über sie; ja, R. „Baba spricht, alle Sünden würden ihnen da- ,»durch vergeben." Wir wollen noch eine Stelle aus dem Sohar hersetzen, wo es in der Abtheilung Veethchanan so heißt: „R.Simon,Jo- „chai Sohn, sagt: Wenn sich jemand früh auf- „mqcht, mit Denkfäden bekleidet, am Arme und „Haupte dieTphillim anleget, und die Me- „sujse, welche mit dem heiligen Namen bezeichnet ist, anrühret, wenn er aus dem Hause tritt, „so gesellen sich vier Engel zu ihm; Sie gehen „mit ihm hinaus, begleiten ihn bis in die Synagoge, und rufen vor ihm aus : Gebet Ehre „dem Sohne des Rönigs; ja, selbst der hei- I 4 «lige