Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Siebendes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 111 (sequence 44)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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KU M* KUH Einrichtung und öffentliche Rechte an; wiewohl das göttliche Gesetz keine Einschränkung bestimmet, 4 B. Mose, i?, z8. Die Denkfäden sind meiste wollene Schnürchen, die von Jüdinnen gesponnen und gezwirnet werden. Der Jude nimmt vier solche Schnüren, und stecket sie zugleich durch die <!>esnimg eines Läppchens, bis er sie doppelt zusammenfassen kann; so entstehen acht Fäden, die wenigstens zwölf Daumenbreiten, d. i. eine halbe Elle lang seyn müssen, und einer davon ist noch beträchtlich länger so, daß die übrigen reichlich damit umwickelt werden können. Dattn macht er mit allen Fäden zusammengenommen das erstemal zween Andren; nun umwickelt er mit dem langen Faden die übrigen stieben mal, macht nochmals zween Anoten, und wickelt noch achtmal; erdenkt indessen an 71', die zween ersten Buchstaben des Namens Jsehdvah, welche in der Zahl fünfzehn betragen. Sodenn macht er wieder zween Anoten, und wickelt den langen Faden eilfmal herum; hier denkt er an ni, die zween letzten Buchstaben des grossen Namens, welche in der Zahl eilfe ausmachen. Er macht ferner zween Anoten , und wickelt den langen Faden dpeyzehn mal herum, nach der Zahl des Wor-