Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Sechstes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 95 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2577043-2577047-9903299--0125-2577194- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
HA OX» HA 95 „ser Vater, geordnet hak, der heilige Alte, der „nun in Friede ruhet; die Schechina (d. i. Woh- „nung der göttlichen Majestät) mit dein Hei, „ligen, Hochgelobten, durch den rechten)'rm, ,,im Namen des ganzen Israels, zu verenr, „gen." Hierbey soll der Jude den kabbalistischen Namen Gottes 'NZi'lNdr'' stets im Sinne haben; dieser Name ist aus Adonai Iebovah zusammengesetzt. Damit auch der Jude beständig reine und lautere B griffe denke, so gebieten ihm die Lehrer, den Namen Jschovah so vor Augen zu haben: denn, hierinne liege dieses Geheimniß: ich setze den Jebovah beständig vor mich, Pf. i6, 8. Dieser Gebrauch, sagen sie, wirke Furcht Gor, tes im Herzen, und reinige die Seele. Dann soll der Jude auch sieben mal sprechen: „Liebe „voller Vergnügungen! wie schön, wie „lieblich bist du! ' Bey diesen Worte« soll er den Namen des Engels, Lra Satan, (sLV d. i. Satans Zerreister, in die^Gedanken fassen. Er soll auch, nach einer vorgeblichen Ue, berlieferung des Propheten Elias, öf- «hat, - - welcher über feinen Kindern schwebet „wie ein Adler; die Schechina mit dem Zeili- »gen, Hochgelobten, durch den rechten und ltn»??ken Arm;u vereinigen."