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Der Jude · 1768-01-01 · Fünftes Stück (1768) · p. Seite 66

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Jude
Volume
Erster Band (1768)
Issue
Fünftes Stück (1768)
Date
1768-01-01
Page
Seite 66 (sequence 2)
Language
German
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es « OXO 9; 46, 8; 84, rz; 20, »o; 118, 25. dieser Gebrauch, welcher sehr heilig gehalten wird, bedarf einer Erklärung. Der Name MIM (Mesufse) stammt von m, und bezeichnet eigentlich eine Thnrpfoste. Allein , die Juden geben eben diesen Namen auch dem Lapselchen, welches sie an der Thürpfoste befestigen, und worinnen ein pergamentenes Roll gen, mit biblischen Sprüchen beschrieben, verwahret wird. Die pergamentene Rolle ist vicreckigt, und wird eben so verfertigt, wie das Pergament derer Tphillim, von welchen wir bald reden werden. Auf die inwendige und rechte vielte der Rolle werden die zwo Stellen 5 B. Mos. 6, 4 -9 und Kap. n, 13-22 sauber und zierlich auf 22 Linien geschrieben, welche sämmtlich in gleicher Weite von einander abstehen. Auswendig aber wird erstlich das Wort Gchaddai lder Allmächtige) auf denjenigen Orr geschrieben, wo sich auf der rechten Seite die erstcScelle des fünften BuchsMose endigte. Diesen göttlichen Namen erklären die Labba- Ilsten durch Notarikon so: d. i. der Beschützer der Wohnungen Israels; und zum Beweise, daß dieser Name auf der Mesujse stehen müsse,: berufen sie sich auf Hiob

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