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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1893-01-01 · 1 (1893) · p. Seite 169

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
20 (1893)
Issue
1 (1893)
Date
1893-01-01
Page
Seite 169 (sequence 172)
Language
German
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169 Dazu kommt ferner, dass während bei Bachja der Polemiker seinem Lehrer vorhält, die Prophetie laute: ״Es wird das Scepter nicht weichen, bis der Messias kommt“; als es wich, sei er daher gekommen und R. Salomo darauf erwidert, der Vers besage: ״Es wird in Messiaszeiten das Scepter niemals weichen“; da es nun Juda noch nicht hat, folglich sei der Messias nicht gekommen — so ergiebt sich dagegen aus b. Adret’s Responsum (wie auch ähnlich bei Perles) ein anderer Zusammenhang. Zunächst dieselbe Begründung, dass der Messias bereits gekommen. — Darauf b. Adr.: Das דע schliesst die Folgezeit nicht aus; wenn der Messias gekommen wäre, hätte die Macht Juda's sich noch steigern müssen. Als der Gegner meinte, das könne nicht richtig sein, da sie doch einmal gewichen sei, erwiedert b. Adr.: Wohl, die Königs würde ging verloren, aber das schon in den Tagen des babylonischen Exils; das steht auch nicht im Widerspruch mit unserer Weissagung, da diese keineswegs behaupte, dass Israel niemals in Verbannung gehen würde, sondern dass, wenn es einmal auch einer Macht verlustig würde, dies nicht für immer und ewig wäre, denn der Messias werde einstens Juda seine Herrschaft wiedergeben.“ — Man sieht deutlich, dass in diesem Zusammenhänge die wesentlich verschiedene Antwort bei Bachja nicht passen würde. — Es dürfte keinem Zweifel mehr unterliegen, dass diese Wiedergabe eines Disputs im Sendschreiben an die Gemeinde Lerida aus einem besonderen Werke stammt, in welchem R. Sbet die Angriffe Raymundus’ Martini abzuwehren suchte, und von dem Bruchstücke den ,חידושי אגדו (s.beiPerles) beigefügt sind.1) Da nun Bachja zu IV, 21. 30 p. 65 den סירוש 2) S. Graetz VII, 165, 1. — Wenn man die in Jg. 1890, 174 ff. aus Pugio fidei angeführten Argumente mit denen des Gegners bei B. Sbet. (im Eesponsum) vergleicht, fällt die Aehnlichkeit zweifellos in die Augen. — Dass bei Perles nur ein fragmentarischer Auszug aus einer anderen Schrift vorliegt, geht schon daraus hervor, dass die ganze Behandlung der Frage daselbst mit

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