Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 20 (1893)
- Issue
- 1 (1893)
- Date
- 1893-01-01
- Page
- Seite 132 (sequence 135)
- Language
- German
- Belongs to
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132 Schwierige an diesem Worte zu bewältigen suchen. — Die beiden Schlagwörter sind in einer Rubrik zu behandeln, die richtige LA. ergiebt sich an sämmtlichen von Levy angeführten Stellen aus Lagarde’s Prophetae-Chaldaicae: איפרורון, PL איפרורוון. Es ist dies das schlichteste Wort von der Welt; De Lara und Mussafia haben es schon vor Jahrhunderten als ypoopiä und ypoopiov erkannt, s. Perles, De Lara’s Kether Kehuma S. 15. Die anlautende Oonsonantengruppe wurde hier durch Prothese eines J-Lautes für die Aussprache bequemer gemacht. 9. Jose, der Sohn Phruro’s. Indem wir die Spuren des Wortes ypoupiov im Jüdischen beharrlich verfolgen, können wir nicht umhin, eines Mannes zu gedenken, der dieses Wort in seinem Namen trägt. Wir meinen den zum Tannaitengeschlecht gehörenden Jose ben Phruro; er wird genannt in j. Erub. I 18 d 75 וכד בן סדורה\ Der Eigenname töpoupog findet sich verzeichnet bei Stephanus Thes. VIII, 1084 ed. Paris und in anderen Wörterbüchern. — Merkwürdigerweise finden wir eine unserem סרורה aufs Haar ähnliche Form in dem Personennamen (DpouopuJ, der in Egypten üblich gewesen zu sein scheint; s. Parthey, Aegypt. Personenn. S. 87. Es war nun dieser Name jedenfalls hellenisch, mithin ist ein Jude Palästinas als Träger desselben gut denkbar; doch muss es unentschieden bleiben, ob <I>pouop& ohne Weiteres mit gr. Qpoupog gleichzusetzen sei. Andere Varianten übergehend, machen wir hier blos auf diejenige in T. Erub. I, 2 p. 138 aufmerksam, wo der Name (יוסף בן פירא (פירא heisst. Diese Form ist uns höchst willkommen, denn wir finden hierin die Bestätigung unserer Ansicht das Ausfällen des einen R-Lautes betreffend, welche Erscheinung wir in Bezug auf בריון constatirt haben und welche uns nun in dem stammverwandten פורא abermals begegnet. Somit haben wir sämmtliche Formen, in denen das