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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1892-01-01 · 1 (1892) · p. Seite 89

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
19 (1892)
Issue
1 (1892)
Date
1892-01-01
Page
Seite 89 (sequence 91)
Language
German
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Joseph Qfmclii und seine Grammatik. Von Dr. Emanael Blüth. (Fortsetzung). § 7. Ueber die Betonung. Die Wörter werden entweder auf der letzten oder auf der vorletzten Silbe betont; im ersten Falle heisst ein Wort Milra (מלרע), im zweiten Milel (מלע״ל). Durch die Stellung des Accents werden Wörter von gleichem Klange, aber verschiedener Bedeutung von einander unterschieden, z. B. das fern. sing. part. praes. Qal der verba עץ von der > > 3. p. sing. fern, perf., also באה und ן(1 באה desgl. im Niphal, z. B. נשברה (part.) und נשברה (perf.).2) — Die Betonung ermöglicht oft, die Wurzel eines Wortes festzustellen, so namentlich bezüglich der Differenzirung der Yerba ע״ו und ל׳ה, bei denen die 3. p. pl. pf. Qal nur durch den Accent verschieden ist; die betr. Form der Yerba עץ ist Milel 0VDf)), die der ל״ה Milra (•3(גלו). Wenn Ri. 8, 35 WVr steht (st. ןשו;), so ist dies nur wegen des folgenden Wortes חסד geschehen, welches auch Milel ist3). — Auch die Per־ fectformen des Qal der Yerba ע״ע sind durch den Ton von den Infinitivformen des Piel der Verba ל״ה unterschieden; so סבותי (Perf. Qal von סבב) und צוותי (Inf. Piel mit SufiF. von 4(צוה). x) Sikk. S. 51. — Vgl. Raschi, Comm. zu Gen. 29, 6. 2) Sikk. S. 36. — Dass. RDQ. Michl. 18 b u. 19 a. 8) Sikk. S. 50. 4) Sikk. S. 59. Ausnahmen sind חמותי (Jes. 44, 16), זמךןו (Ps. 17,3); ו;חקוית (Ez. 4, 1) u. a.

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