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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1891-01-01 · 1 (1891) · p. Seite 269

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
18 (1891)
Issue
1 (1891)
Date
1891-01-01
Page
Seite 269 (sequence 272)
Language
German
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Joseph Qfrnchi und seine Grammatik. Von Dr. Emanuel Blüth. (Fortsetzung). II. Die Grammatik Joseph Qimchis. § 1. Die hebräische Sprache. Die hebräische Sprache ist die Sprache, in der Gott spricht und in der die Israeliten mit Gott reden; darum heisst sie die heil, Sprache; sie wird auch לשון עברית genannt, weil nach der Sprachverwirrung (Gen. 11 ff.) die Sprache Ebers unverändert blieb. Sie ist daher die ursprüngliche Sprache und älter als das Arabische und Aramäische, mit denen sie verwandt ist1) Für die Ursprüng- ג) S. Sikk. (i. e. ס׳ זכרון) S. 2; Gal. (i. e. ס׳ הגלוי) Einl. S. 3 mitt. u. S. 123 ob. — Schon Josephus, Antt. 16,4 hat עבד so gedeutet; ähnlich auch Kusari II, 68: ״Abraham sprach in Ur-Kasdim aram., Isma’el verpflanzte das Hebr. nach Arabien, daher die Verwandtschaft der drei Sprachen, von denen das Hebr. die erste Stelle einnimmt“. —• Vgl. auch Kikma des Ganach, Einl. S. VII. — Ihn Gabirols grammat. Gedicht V. 41: בלל שפתם ה׳ לבד מלשון בני עבר לבדד. היתה נשארת; vgl. ferner AIE Safa berura Anf.: ״Hebr., Arab. und Aram. waren früher eine Sprache, die hebr. ist die älteste;“ s. auch seinen Comm. zu Gen. 11,1. — Abr. de Balmes, Mikne Abraham Einl.: ״nach der Sprachverwirrung blieb diese Sprache (die hebr.) als die ursprünglichste bestehen. — Gesenius Thes. S. 87 b. Vgl. auch Midrasch Beresch. rabb. cap. 31, fol. 25 c. — Luzzatto (Prolegomeni, Padova 1836 S. 48 u. § 104—141) und Fürst (Lehrbuch der aram. Idiome) halten das Aram. für das Aelteste; Gesen. (Gesch. der hebr. Sprache S. 57 § 16) das Hebr. — Ewald (Aus• führl. Lehrgeb. der hebr. Spr. 1863, Vorr. V. u. S. 36) hält das Hebr. für das älteste und altertümlichste im ganzen Semitismus; in der holländ. Schule ist es das Arab., was auch Olshausen behauptet.

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