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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1891-01-01 · 1 (1891) · p. Seite 177

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
18 (1891)
Issue
1 (1891)
Date
1891-01-01
Page
Seite 177 (sequence 180)
Language
German
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177 Zeichen und Wunderthaten, finden wir in der Natur die geheimen Wunder fortwährend wirkend, die von den meisten nicht erkannt und für naturgemässe Erscheinungen gehalten werden56). Von dem unumschränkten Glauben an die Wunder führt nur ein kurzer Weg zum Aberglauben und Bachja hat denselben durchschritten. Er verleiht seiner Ueberzeugung Ausdruck, dass es Dämonen gebe, die den Menschen feind sind57). Dieselben sind aus den zwei leichten Elementen Feuer und Luft zusammengesetzt, wenn sich diese von einander trennen, kommen die Dämonen um58). Auch giebt es Zauberer, denen die Dämonen dienstbar sind59). Die Kunst der Todtenbeschwörung wurde nur von Frauen ausgeübt, so wie auch Hexerei60). Bachja macht vier Hexenmütter namhaft: Lilith, Naama, Ograth und Machlath, deren jede eine Schaar von bösen Geistern unter ihrem Scepter haben soll61). Gegen diese verschiedenen so war dies ein anderer Fisch, der Jona zum zweitenmale verschlang. So trägt Bachja noch Wunder in das Wunder hinein! Mkr. 91a giebt er die Ansicht Abr. b. Chija’s (הגיון הנפש S. 25), dass der todte Fisch wieder lebendig wurde; damit löst sich der Widerspruch, den Kirchheim (Geiger, Jüd. Ztschft. IX, S. 144) in den zweierlei Deutungen Bachja’s (?) findet. 50) Einl. zu כי תשא und Deut. 7.22; die Quelle für diese Ansicht B.’s ist Nachmani, der von dem Systeme der geheimen Wunder in der Natur, in s. Pent.-Commentare öfters spricht: Gen. 16.12, 46.15; Lev. 26.8; vgl. Perles, Mtschft. VII. S. 127 f. ß7) Ex. 21.28. 58) Lev. 17.6. B. schliesst sich den Ausführungen Nachmani's, die er noch weiterspinnt, an; Ex. 7.11, ohne die Quelle zu nennen, sonst Deut. 18.10—11. 69) Deut. das. 60) Ex. 22.17. Führt eine Beschreibung, wie die Todtenbeschwörerinnen ihre Kunst ausüben; sie stellen sich zum Grabeshaupte des zu Beschwörenden, zum Fusse des Grabes stellen sie einen Mann und in die Mitte einen Knaben mit einer Glocke (קשקוש in der Hand. 61) Gen. 4.22: . . . וארבע נשי היו אמות השדים; (vgl. dazu Nachmani zu St.). Die Stelle Bachja’s bildet die Quelle des Elia Levita, wie dies Perles, die Berner Hdschft. des kleinen Aruch (Grätz-Jubel-

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