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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1890-01-01 · 1 (1890) · p. Seite 309

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
17 (1890)
Issue
1 (1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 309 (sequence 316)
Language
German
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309 Erklärungen der Oeffentlichkeit zu übergeben, verliehen ihm neben seinen Blutsverwandten R. David Oppenheim1), damals Landesrabbiner von Mähren, auch R. Josef Samuel, der Rabbiner von Frankfurt a. M., R. Abraham Broda, damals Rabbiner von Prag, und R. Samuel Schotten, der ausgezeichnete Klausrabbiner von Frankfurt a. M., ihre Approbation. Der Schüler war auch der Erbe seines Lehrers an Ruf und Ansehen in seinem Fache geworden. Es war aber dem Verfasser nicht vergönnt, seinen Judastab (מטה יהודה) beim Loben an’s Licht treten zu sehen; erst 1721 ist das Buch durch seinen Sohn, den Namensträger des Grossvaters, Samuel Sanwel in Offenbaeh herausgegeben worden. Die Verbesserungen Oppenheims haben bald die Zustimmung eines berufenen Richters, Salomo’s aus Hanau2) erfahren. Eine Tochter Oppenheims, Sara, war an Nathan, den Sohn des Rabbiners David Cohn, nach Berlin verheirathet, wo sie in jungen Jahren am 15. Tebeth 1724 verstarb3); ihr Gatte folgte ihr 1743 im Tode nach. Wie ich Landshuth’s Papieren entnehme, ist Sara die Stammmutter der Familie Springer. Ihr Sohn Zadok Cohn aus Zehdenik, gestorben 1798, gab seine Tochter Sara4) dem Jakob Abraham Salomon Friedländer aus Kronek, gestorben 1796, zur Frau, dessen Tochter Marianne, geboren 1787, verstorben 1817, x) Die יום ו׳ ז׳ אדר משמיע ישועה לפ״ק datirte Approbation ist zu Wien im Hause Samuel Oppenheim’s ausgestellt; פה ווינא בבית וועד לחכמים דודי המפורסם הנכבד הר״ר שמואל אופגהיים חבצלת השרון. Vgl. Kaufmann, Samson Wertheimer p. 3 n. 1. 2) שערי חפלה ed. Jessnitz 1725 f. 26,27. 3) Ihre Grabsehrift No. 115 lautet: שלא בזמנה כבתה נרה מ׳ שרה בת המדקדק במהודר יהודא ליווא אופנהיים זצ״ל אשת כ״ד, נתן כץ שליט נפ׳ מ״ו טבת תם״ה. 4) Sara starb am 10. Nisan 1785. Ihre Schwester Lea, die fast 80 Jahre alt, am 13. Cheschwan 1819 verstarb, war die Gattin des Uri Feiwel Ries, des Verfassers von דבק מאח, des Sohnes des Gemeindevorstehers Isak Ries; Feiwel war bereits am 28. Elul 1797 seiner Gattin Lea im Tode vorangegangen. Magazin, Heffc IV, 1890, 21

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