Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 16 (1889)
- Issue
- 1 (1889)
- Date
- 1889-01-01
- Page
- Seite 71 (sequence 75)
- Language
- German
- Belongs to
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71 flössen sei , nämlich aus einer Midraschsammlung von Chiskija’s Yater, R. Chija, eine Annahme, die durch die offenbare und von dem Verfasser (S. 32 f) näher nachgewiesene Verwandschaft dieser Mech. mit Sifra und Tosefta, die aus der Schule des R. Chija stammen* 1), wesentlich unterstützt wird. Durch diese Annahme erklärt es sich auch, das diese Mech. in dem Lehrhause Rab’s, des Schülers R. Chija’s allgemein bekannt und verbreitet war, so dass sie wohl auch in der amoräischen Zeit zu den 2 ספרי דבי רב) zählte. Die Benennung מכילתא דר״ש ist, wie der Verfasser (S. 38, Anm. 3) vermuthet, viell. auf den Umstand zurückzuführen, dass sie mit einem Ausspruche R. Simon’s begann. Zum Schluss beleuchtet der Verfasser eine Anzahl dunkler und schwieriger Stellen aus unserer Mechilta, indem er die vielfach correcteren Lesarten aus dem Midr. Hagg. anführt und unter Berücksichtigung der in andern Quellen verstreut sich findenden Varianten mit bekannter Meisterschaft den richtigen Text eruirt. Weilburg, März 1889. Rabb. Dr. Margulies. 1) Vergl. des Verfassers ״Fragmente aus der Mischna des Abba Saul“ S. ö Anm. 5. 2) Ueber die Bezeichnung ״Siplire de-be-Bab“ vergl. Lewy S. 1 f und Anm. 1. Eine andere Auffassung hierüber findet sich bei Hoffmann (S. 13 ff), wird aber von ihm selbst (Nachtrag S. 91) als schwach begründet bezeichnet. Anmerk, der Redaction: Die Angabe in der letzten Note ist nicht ganz richtig. Ich habe S. 91 blos meine Erklärung zu שאר ספרי דבי רב als ״schwach begründet“ bezeichnet. Ich glaubte nämlich, שאר ספרי von ספרי unterscheiden zu müssen, und stützte mich dabei unter