Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 16 (1889)
- Issue
- 1 (1889)
- Date
- 1889-01-01
- Page
- Seite 56 (sequence 60)
- Language
- German
- Belongs to
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Aus einem Briefe des Prof. Dr. D. Kaufmann in Budapest. ״ich mucht so wol lernen als Rabbi Josef Aschkenas, oder möcht also reich sein als Meislen war“, so singt der unbekannte Dichter, dessen Lied Rosenberg, Zeitschrift f. d. G. d. J. i. d. II, 2721) vorgelegt hat. Der Geldfürst ist bekannt, auf den hier angespielt wird, aber wer war der Talmudmeister, den zur Zeit dieses Dichters, also wohl an der Schwelle des 17. Jahrhunderts in Deutschland alle Welt ob seines berühmten Scharfsinnes gekannt haben muss? Ich denke an Josef Aschkenas, den Rabbiner von Metz, dessen Wirksamkeit Cahen, REJ. 7, 109 ff. geschildert hat. Es dürfte derselbe Isak Metz sein, mit dem Isachar Bär Eulenburg in Neustadt bei Nürnberg einmal zusammenkam,' wie er in seinem באר שבע f. 103 selber überliefert. Josefs Vater hiess Isak. War Isak b. Josef Aschkenas, Rabbinatsassessor von Coblenz, der Sohn dieses Metzer Rabbiners, obzwar in seinem Seelengedächtniss in den Memorbiichern von Coblenz und Thal, d. i. Ehrenbreitenstein, die mir Dank der Güte des Herrn Rabb. Dr. M. Sin ger in Coblenz vorliegen, das Levitenthum, das den Metzer Aschkenas auszeichnet, nicht besonders vermerkt ist? Der durch asketische Frömmigkeit, Gelehrsamkeit und Unterricht unter dem Namen Eisik Aschkenas 0 Zu p. 256 n. 3 bemerke ich, dass mאדבדה 1׳1־ auf das Bussgedieht für den 10. Tebeth (im deutschen Bitus) hinweist, das Benjamin h. Serach zum Verfasser hat (s. Zunz LG. 230).