Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 15 (1888)
- Issue
- 1 (1888)
- Date
- 1888-01-01
- Page
- Seite 182 (sequence 184)
- Language
- German
- Belongs to
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Hoffmann Dr. D., Zur Einleitung in die halachischen Midraschink (Beilage zum Jahresbericht des Rabbiner-Seminars zu Berlin 5647 1886-87), Berlin 1888. Diese Schrift besteht aus 10 Abschnitten. I. Der halachische Midrasch. Dieser Abschnitt handelt über die Halacha-Sammlungen und die Midrasch-Sammlungen und über die Regeln, nach welchen der Midrasch die Halacha aus der Schrift ableitet. II. R. Jsmael und R. Akiba. Hier wird über die Differenzen zwischen der Midraschweise des R. Jsmael und der des R. Akiba gesprochen, die sich theils aus den Controversen dieser Tannaim, theils aus den Midraschim ergeben, welche aus ihren Schulen herstammen. III. Tanna de-Be Rab und Tanna de-Be R. Jischmael. Nach dem hier Ausgeführten war in Babylonien ungefähr seit Rab Hunna ein Midrasch zu den Gesetzen des Pentateuchs, der aus R. Akiba's Schule stammte, als maßgebend anerkannt und daher 21 תנא 21׳ (Tanna des Lehrhauses) genannt worden. Von den andern nicht allgemein anerkannten Baraita's wurde der Midrasch des R. Jsmael am meisten citirt. Dabei wird ein vollständiges Verzeichniß aller תנא 21׳ 1' ישמעאל im Babli und der תני 1' ישמעאל im Jeruschalmi und den haggadischen Midraschim gegeben. IV. Der Sifra. Eintheilung des Sifra. Der Sifra wird als eine Baraita des R. Chija an 37 Stellen in den Talmuden und Midraschim citirt. Die Tannaim des Sifra. Das Vorkommen des R. Chija im Sifra ist kein Beweis gegen dessen Autorschaft. Die Quellen, die R. Ehija benutzt hat: